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Bereits mit Beginn eines Markenaufbau sollte sich der Unternehmer einen Überblick verschaffen, welche Sportarten schon durch Wettbewerber belegt sind und eine andere wählen, die ebenfalls gut zur Zielgruppe passt.
Die Generation 55+ begeistert sich besonders für Leichtathletik. Jüngere Zielgruppen bevorzugen dagegen schnelle Sportarten wie Basketball oder Eishockey. Golf eignet sich besonders, um Selbständige anzusprechen, die idealerweise über 45 Jahre alt sind. Weiterhin überraschendes Detail der Studie macht es keinen Unterschied, ob die Sportinteressierten die von Ihnen bevorzugte Sportart aktiv ausüben oder nur als Zuschauer verfolgen. Koordinationssportarten passen nach Analyse der Studie aus Verbrauchersicht gut zu Kosmetik- oder Automobilhändlern. Denn dieser an Leistung und Ansehen orientierte Sport gilt bei Verbrauchern als genauso prestigeträchtig, außergewöhnlich und exklusiv wie die so inszenierten Produkte. Andererseits eignen sich auch Powersportarten, um die Produkteigenschaften von Autos zu vermitteln. Mit Finanzdienstleistungen assoziieren Verbraucher keine spezielle Sportart. Das lässt Spielraum für das langfristige Sportmarketing. Durch kontinuierliche Events können Gewöhnungseffekte eintreten und eine Verbindung zwischen Sportart und Produkt aufgebaut werden.
Quelle: In Anlehnung an: Pracht, S.: Den richtigen Sport für die Werbung nutzen. In: aquisa, Juli 2004, S. 26-27.
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