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Ihre Ausbildung mit dem Sport zu verbinden, erforderte seit der fünften Klasse viel Organisationstalent, Durchhaltevermögen und das Entgegenkommen der Lehrer. Zusätzliche Unterrichtsstunden und Aufgaben für unterwegs sind wichtige Hilfestellungen, um "im Stoff zu bleiben". Dieses "Doppelleben" sei eine ziemliche Belastung, gibt Katja Dieckow offen zu, aber das Wasserspringen mache ihr zu viel Spaß, um damit aufzuhören. Und es gibt noch einen Grund für das Weitermachen: "Ich bin bisher relativ erfolgreich gewesen, gehöre jetzt zum B-Kader, also im Prinzip zur künftigen Olympiamannschaft. Ich möchte wissen, wie weit ich noch kommen kann."
Auch wenn die Teilnahme an den Olympischen Spielen 2004 wahrscheinlich ihr großer Wunsch bleiben wird, rechnet die Wasserspringerin fest damit, 2008 dabei zu sein. Dass sie eine der ersten war, die ins Junior Team Olympia der Region Halle berufen wurde und auch heute noch dabei ist, empfindet Katja Dieckow als Bestätigung für ihre Leistungen. "Ich weiß, dass mein Trainer Horst Wels, der SV Halle und auch der bundesdeutsche Verband viel von mir erwarten - aber wer die höchsten Ansprüche an mich stellt, das bin ich selbst."
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