Stiftung
News
Kontakt
Impressum
Login
Förderung Förderer Projekte Sport in der Region Veranstaltungen
"Man steht auf dem Brett, spürt die Aufregung im ganzen Körper, der Sprung wird angesagt, es ertönt ein Pfiff - und man springt. Das geschieht irgendwie automatisch, wurde so oft geübt, dass der Bewegungsablauf in Fleisch und Blut übergegangen ist. Schon beim Eintauchen ins Wasser weiß man, ob der Sprung gut war oder nicht. Und mit dem ersten Atemzug hört man die Wertung - ein einziger Punkt ist manchmal entscheidend, um ins Finale zu kommen - oder eben auch nicht."

In einem gemütlichen Café mitten in Halle beschreibt die Wasserspringerin Katja Dieckow den Ablauf eines Wettkampfs und damit eine Situation, der sie sich jährlich mindestens sechs mal stellen muss - sei es in Deutschland, Mexiko, China oder Kanada. Und plötzlich ist die Aufregung, der Nervenkitzel vor einem Sprung förmlich spürbar - auch wenn die Schwimmhalle nicht weiter entfernt sein könnte als in jenem Eiscafé.

"Zwischen den einzelnen Sprüngen versuche ich mich abzulenken, höre Musik und beobachte das Geschehen so wenig wie möglich - alles andere verunsichert mich nur", erklärt die sympathische junge Hallenserin, die im kommenden Jahr das Abitur machen und danach an der Martin-Luther-Universität Biologie studieren will.

Ihre Ausbildung mit dem Sport zu verbinden, erforderte seit der fünften Klasse viel Organisationstalent, Durchhaltevermögen und das Entgegenkommen der Lehrer. Zusätzliche Unterrichtsstunden und Aufgaben für unterwegs sind wichtige Hilfestellungen, um "im Stoff zu bleiben". Dieses "Doppelleben" sei eine ziemliche Belastung, gibt Katja Dieckow offen zu, aber das Wasserspringen mache ihr zu viel Spaß, um damit aufzuhören. Und es gibt noch einen Grund für das Weitermachen: "Ich bin bisher relativ erfolgreich gewesen, gehöre jetzt zum B-Kader, also im Prinzip zur künftigen Olympiamannschaft. Ich möchte wissen, wie weit ich noch kommen kann."

Auch wenn die Teilnahme an den Olympischen Spielen 2004 wahrscheinlich ihr großer Wunsch bleiben wird, rechnet die Wasserspringerin fest damit, 2008 dabei zu sein. Dass sie eine der ersten war, die ins Junior Team Olympia der Region Halle berufen wurde und auch heute noch dabei ist, empfindet Katja Dieckow als Bestätigung für ihre Leistungen. "Ich weiß, dass mein Trainer Horst Wels, der SV Halle und auch der bundesdeutsche Verband viel von mir erwarten - aber wer die höchsten Ansprüche an mich stellt, das bin ich selbst."



Olympische Spiele in Peking 2008
Ergebnisse der halleschen Sportler...

mehr


Olympische Spiele in Athen 2004
Ergebnisse der halleschen Sportler...

mehr
Förderer










Stiftung Sport Region Halle, Robert-Koch-Straße 31, 06110 Halle
Tel. 0345/1 36 50-40, Fax: 0345/1 36 50-41, E-Mail: kontakt@stiftung-sport.de
powered by WiSL s-cms