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Jahresbericht 2003


1. Mit Halle gewinnen
Von Olympia 2012 in Leipzig profitieren Sport und Wirtschaft in der Region

Für Mitteldeutschland ist die Bewerbung Leipzigs um die Olympischen und Paralympischen Spiele 2012 eine einmalige Chance, nicht nur unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten. Olympia in der Region bedeutet vor allem auch Motivation, der Sport- und Stadtentwicklung einen neuen Schub zu versetzen.

Zwei Grundgedanken ziehen sich dabei wie ein roter Faden durch das Konzept der Stadt Halle (Saale): Nachhaltigkeit und Gemeinschaft. Beide Motive beinhalten zum Einen das Aktivieren des gemeinschaftlichen Engagements von Wirtschaft, Politik und Bevölkerung. Zum Anderen werden alle olympischen Investitionen auf eine optimale Nachnutzung ausgerichtet und Impulse für Infrastrukturmaßnahmen, Sportstättenmodernisierung und die Nachwuchs- wie Sportförderung gegeben.

Gemäß dieser Leitsätze plant Halle bereits jetzt Sportcluster mit modernsten Trainings- und Wettkampfanlagen, um der Stadt als mögliches Trainings- und Akklimatisierungszentrum der Spiele 2012 frühzeitig Konturen zu verleihen. Vorangetrieben werden darüber hinaus verschiedene Infrastrukturvorhaben, von denen auch die Nachbarn Halles profitieren.
Dazu zählen Planungen zur Optimierung der Autobahnenanschlüsse an die weiterführenden Landes- und Bundesstraßen, der Ausbau innerstädtischer Straßen sowie die Errichtung eines 3. Saaleüberganges.
Bei all dem setzt die Sportstadt Halle auf innovative Ideen der regionalen Wirtschaft.


2. Wegbereiter für Medaillengewinner von morgen
Nachwuchstalente haben in der Sportregion Halle gute Entwicklungschancen

Mit der Gründung des "JuniorTeam Olympia" begann der Sportverein Halle (SVH) im Frühjahr 2001, seine begabtesten Nachwuchstalente erstmals gesondert zu fördern. Unter der Federführung der Stiftung Sport Region Halle und des Olympiastützpunktes Magdeburg/Halle wurden neben zahlreichen SVH-Athleten auch Junioren anderer Sportvereine der Saalestadt und der Region in das spezielle Förderprogramm integriert.
Die Teammitglieder haben in den vergangenen Jahren bereits erfolgreich bei internationalen Meisterschaften gekämpft und sollen auf ihrem Weg in die nächsten Olympiazyklen mit dem Programm möglichst optimal begleitet werden.

Die Stiftung Sport Region Halle leistet mit dieser und anderen Initiativen inzwischen einen unverzichtbaren Beitrag für die zielgerichtete leistungssportliche Förderung junger Menschen aus der Region, die auch deren Persönlichkeits- und berufliche Entwicklung einschließt. Alles in allem gute Voraussetzungen dafür, dass Deutschland im sportlichen Wettkampf auch künftig angemessen repräsentiert werden kann.


3. Die Ergebnisse der halleschen Teilnehmer an Welt- und Europameisterschaften 2003

Im Bereich der Spitze nahmen 18 Sportlerinnen und Sportler in 11 Sportarten an den Welt- und Europameisterschaften teil. Sie erreichten vier Goldmedaillen, drei Silbermedaillen und drei Bronzemedaillen.

Bei den Nachwuchssportlern der Altersklasse U23 gingen 6 Sportler in 2 Sportarten an den Start und erkämpften eine Goldmedaille, eine Silbermedaille und eine Bronzemedaille.

Im Nachwuchs der Altersklassen Junioren und Jugend nahmen 23 Sportlerinnen und Sportler in 10 Sportarten an den Welt- und Europameisterschaften teil. Sie erzielten zwei Goldmedaillen, sechs Silbermedaillen und drei Bronzemedaillen.


3.1. Leistungsbilanz Erwachsene

Sportart WK Name Verein Ergebnisse olympische Disziplin Ergebnisse nichtolympische Disziplin
Bob WM Martini, Catleen SVH 1. Platz
Cernota, Yvonne SVH 1. Platz
Boxen WM Kretsch-
mann, Steffen
SVH 3. Platz
Groß, Tino SVH 1. Kampf verloren
Judo EM Wollert, Heide SVH 2. Platz 70 kg
Malzahn, Claudia SVH unplatziert 63 kg
Möbius, Michael SVH Mannschaft unplatziert
Kanu-Slalom WM Henze, Stephan BSV 1. Platz CII 2. Platz 3 x CII
Becker, Marcus BSV 1. Platz CII 2. Platz 3 x CII
Pfann-
möller, Stefan
BSV 3. Platz CI 4. Platz 3 x CI
LA WM Wakan, Katja SVH 5. Platz 4 x 100m
Ringen EM Thiele, Sven SVH 8. Platz 130 kg
WM Thiele, Sven SVH 11. Platz 130 kg
RSG EM Baake, Anja SVH 6. Platz Gruppe
Rudern WM Hajek, Andreas SVH 17. Platz D2
Schreiber, Christian SVH 17. Platz D2
Triathlon EM Raelert, Andreas SVH 8. Platz
WM Raelert, Andreas SVH 12. Platz
Turnen m. WM Berczes, Christian SVH 12. Platz Mannschaft
Wsp WM Wels, Andreas SVH 3. Platz Synchron
27. Platz Einzel


3.2. Leistungsbilanz Nachwuchs

Anschluss (U23)

Sportart WK Name Verein Ergebnisse olympische Disziplin Ergebnisse nichtolympische Disziplin
LA U23-EM Kluge, Kathleen HLF 2. Platz Kugel
Wakan, Katja SVH 3. Platz 4 x 100m
Burkhardt, Anja HLF 5. Platz Kugel
Rudern NC-U23 Naruhn, Philipp SVH 1. Platz 4+
Brunzlaff, Holger SVH 4. Platz R8
Blätter-
mann, Steffen
SVH 7. Platz D4


Nachwuchs

Sportart WK Name Verein Ergebnisse olympische Disziplin Ergebnisse nichtolympische Disziplin
Basketball JuEM Eggert, Tina SVH 9. Platz
Boxen Kadett.-EM Herfurth, Marcel Friesen Naumb. 9. Platz
Kanu-Slalom JEM Pfann-
möller, Erik
BSV 2. Platz KI 1. Platz 3 x KI
Unger, Martin BSV 4. Platz CI 1. Platz 3 x CI
LA JEM Müller, Nadine HLF 2. Platz Diskus
Porth, Andreas HLF 3. Platz Diskus
Sischka, Ulrike SVH 8. Platz 10 km G
Schwertner, Anke HLF unplatziert Hammer
JuEM Richter, Martin HLF 6. Platz Diskus
Ringen JWM Köller, Susan SVH in VR ausgeschieden
RSG JEM Sorell, Maika TaBeA 14. Platz Gruppe
Zeckert, Sabrina SVH 14. Platz Gruppe
Klemm, Tina SVH 14. Platz Gruppe
Rudern JWM Eichner, Florian SVH Abreise NM wegen Krankheit
Aldinger, Judith SVH dto.
Schwimmen JEM Hantke, Stefanie SVH 5. Platz 400mF
10. Platz 800mF
16. Platz 400mL
20. Platz 200mL
JuEM Embacher, Toni SVH 2. Platz 100mS
Schreiber, Daniela SVH

2. Platz 4 x 100mF
8. Platz 100mF

Triathlon JEM Springer, Thomas SVH 2. Platz Einzel 2. Platz Mannschaft
JWM Springer, Thomas SVH 12. Platz Einzel
Wsp JEM Faust, Jeanette SVH 12. Platz Turm
JuEM Bürger, Carolin SVH 3. Platz 3m
4. Platz Synchron
3. Platz 1m
Kisslat, Tina SVH 15. Platz Turm
Kohlmann, Renè SVH 16. Platz Turm


4. Förderung mit Effizienz

Der Mitteleinsatz im Bereich Vereinsförderung erfolgt schwerpunktmäßig mit dem Ziel, in besonderer Weise die Entwicklung des Nachwuchssports zu unterstützen.
Die große Anzahl an Titeln und Medaillen von Jugendlichen der halleschen Vereine bei Deutschen Meisterschaften belegt wiederum die gute Arbeit in den Sportgemeinschaften und unterstreicht die Richtigkeit unserer Förderstrategie.
Wir engagieren uns dafür, dass junge Athletinnen und Athleten erfolgreich sein können.

Alle Wettkämpferinnen und Wettkämpfer, die unsere Region 2003 in ihren Altersklassen international vertreten haben, konnten an den verschiedenen Fördermaßnahmen unserer Stiftung partizipieren.
Im Vorolympischen Jahr erreichten wir in Abstimmung mit weiteren Förderern (Landessportbund, Olympiastützpunkt, Stiftung Deutsche Sporthilfe) eine hohe Zielgenauigkeit des Mitteleinsatzes und somit eine effiziente Förderung.
Dies gilt für Individual- und Vereinsförderung gleichermaßen.

Bei der Veranstaltungsförderung konnten - wie im vergangenen Jahr - nicht alle Wünsche der Antragsteller erfüllt werden. Auch hier war Konzentration auf Events, die im Interesse der Region liegen, erforderlich.
Dabei erfolgte auch in diesem Förderbereich eine Abstimmung mit anderen Zuwendungsgebern (Stadt Halle, Landessportbund).


5. Fortschreibung unserer Projekte

Die wiederum hervorragenden Resultate hallescher Athletinnen und Athleten in den Arenen der Welt belegen das hohe Niveau des Sports in unserer Region. Unsere Förderung zielt weiterhin darauf ab, dieses hohe Niveau zu erhalten und junge Menschen zum aktiven Sporttreiben zu motivieren.
Von der Projektförderung "Team 2004 - Region Halle" profitierten in besonderer Weise die Anschlusskader, denen dadurch die Chance gegeben wird, an der Olympiavorbereitung für Athen teilzunehmen.
Neben Claudia Malzahn, Stefan Henze und Marcus Becker, die bereits im vergangenen Jahr den Sprung in die A-Auswahl ihres Verbandes geschafft haben, haben im vorolympischen Jahr unter anderen auch Erik Pfannmöller, Katja Dieckow, Stephanie Hantke und Matthias Fahrig Leistungen erreicht, durch die sie 2004 an den nationalen Olympiaqualifikationen teilnehmen können.

Aus dem Kreise der besten 23 Nachwuchsathletinnen und -athleten unserer Region der Sportarten Boxen, Kanuslalom, Leichtathletik, Ringen, Rhythmische Sportgymnastik, Rudern, Schwimmen, Triathlon und Wasserspringen, die bei offiziellen Höhepunkten gute Ergebnisse erzielten, wurde zum achten Mal der "Beste Nachwuchssportler der Region Halle" gewählt.
Für seine Silbermedaille im Kanuslalom (KI) und seine Goldmedaille in der Staffel (3 x KI) bei den Junioreneuropameisterschaften 2003 in Hagen-Hohenlimburg (BRD) wurde Erik Pfannmöller der Förderpreis zuerkannt.

Die bisherigen Preisträger waren:

1996 Robert Kroll, Schwimmen, Junioreneuropameister
1997 Marco Rudolph, Rudern, 2. Platz Juniorenweltmeisterschaft
Christian Schreiber, Rudern, 2. Platz Juniorenweltmeisterschaft
1998

Markus Becker, Kanuslalom, Juniorenweltmeister
Stefan Henze, Kanuslalom, Juniorenweltmeister

1999 Markus Becker, Kanuslalom, Junioreneuropameister
Stefan Henze, Kanuslalom, Junioreneuropameister
2000 Kathleen Kluge, Leichtathletik, Juniorenweltmeisterin
2001 Claudia Malzahn, Judo, Europameisterin U20
2002

Katja Dieckow, Wasserspringen,
3. Platz Juniorenweltmeisterschaft, Synchronspringen,
2. Platz Junioreneuropameisterschaft 1-Meter-Brett,
2. Platz Junioreneuropameisterschaft, Synchronspringen

2003 Erik Pfannmöller, Kanuslalom, 2. Platz Junioreneuropameisterschaft


6. Die Tätigkeit des Vorstandes

Satzungsgemäß, auf Grundlage der Förderrichtlinien und an den Schwerpunkten des Jahresplanes 2003 orientiert, wurde an der Erfüllung der gestellten Förderziele gearbeitet.
Von den 80 eingereichten Förderanträgen konnten 71 positiv beschieden werden.
Davon entfielen 44 auf Individual-, 13 auf Vereins- und 14 auf Veranstaltungs-förderung. Einschließlich der Projekte "Bester Nachwuchssportler der Region Halle", "Team 2004 - Region Halle" wurden rund 125 T€ an Fördermitteln ausgereicht.

Die weiter anhaltende komplizierte Situation am Arbeitsmarkt bestätigte den Vorstand darin, sich dem Projekt "Flexible Berufsausbildung für Leistungssportler" weiterhin nachhaltig zu widmen. Zwei Unternehmen und der Bildungsträger BBI beteiligen sich an der Mitwirkung.
Dies stärkt das Projekt, dessen Fortbestand maßgeblich durch das Engagement der beteiligten Unternehmen und das bze Bildungszentrum Energie gesichert wird.
Mit dem Blick auf die gegenwärtige Altersstruktur der heimischen Topathleten und auf die Planung für Olympia 2012 in der Region kommt dem Projekt wachsende Bedeutung zu.
Der neue Ausbildungsberuf "Sport- und Fitnesskaufmann" fand bei den jungen Leistungssportlern großes Interessen. Von den 11 Athleten und Athletinnen, die ihre Ausbildung im Jahr 2003 begannen, entschieden sich 5 für diesen Beruf - bietet er doch die Möglichkeit, sportliche und berufliche Karriere zu verbinden.

Der Vorstand führte planmäßig fünf Sitzungen durch. Das erste Zusammentreffen fand in den eigenen Räumen der Geschäftsstelle in der Robert-Koch-Straße 33 statt. Folgende Partner waren Gastgeber, informierten über ihre Aufgaben und brachten Anregungen zur Arbeit der Stiftung ins Gespräch:

- Fehr Umwelt Ost GmbH,
- GISA GmbH,
- Stadt Halle - Olympiabüro,
- Stadtwerke Halle GmbH.

Die Vorstandssitzung im Olympiabüro nutzte Herr Schnell, seit dem 01.06. zum offiziellen Olympiabeauftragten der Stadt Halle ernannt, den Vorstand über sein neues Tätigkeitsfeld zu informieren. Als Vorsitzender der Strategiegruppe Olympia sieht er seine vordringliche Aufgabe darin, Wirtschaft, Kultur und Wissenschaft für die große Chance zu gewinnen. Die Stiftung Sport Region Halle bewertet er als wichtiges Instrument der Olympiabewerbung - hat sie doch die Aufgabe, die Olympiaaktivitäten der Unternehmen mit zu koordinieren.

Eine bedeutende Rolle spielten dabei nach wie vor das Kuratorium und der Beirat unserer Stiftung. Die "Initiative Olympia - Mit Halle gewinnen", welche im vergangenen Jahr auf Empfehlung des Kuratoriums ins Leben gerufen wurde, wurde auch 2003 zielgerichtet weiterverfolgt.

Vom 20.-21. Januar traf sich das Kuratorium in Hannover. Nach einer Besichtigung der Preussag Arena fand die Kuratoriumssitzung statt. Dabei ging es vor allem um die inhaltliche Aufgabenstellung für das Kuratorium. Herr Schnell informierte über den Stand der Olympiabewerbung.

Weiterhin kam es im Berichtszeitraum zu einer gemeinsamen Sitzung von Vorstand, Beirat und Kuratorium. Hauptthema war die Erörterung von Formen und Möglichkeiten für die Beteiligung der regionalen Wirtschaft an der Olympiabewerbung. Der Vorstandsvorsitzende machte die besondere Bedeutung der Leipziger Olympiabewerbung für die Region deutlich und appellierte an die regionalen Wirtschaftsunternehmen, sich dieser Verantwortung zu stellen und aktiv an der Bewerbung zur Ausrichtung der Olympischen Spiele in der Region Leipzig/Halle mitzuwirken.

Das erneut geringe Wirtschaftswachstum in der Region spiegelte sich auch in den Ergebnissen unserer Akquisitionstätigkeit wider. Für eine Reihe von Mitgliedsunternehmen war es im Jahresverlauf nicht möglich, einen finanziellen Beitrag zur Weiterentwicklung der Stiftung zu leisten.
Das wurde auch daran deutlich, dass erstmals anlässlich einer Jahrestagung kein weiteres Mitglied in den Beirat kooptiert wurde.

Die Jahrestagung fand am 21.Februar 2003 im K&K statt.
Die Neuwahl des Vorstandes mit Herrn Henning als Vorstandsvorsitzendem, Herrn Schröter als stellv. Vorstandsvorsitzendem, Herrn Feigl, Herrn Engelmann und Herrn Tischer erfolgte einstimmig.
Wie im Vorjahr verständigten sich Vorstand und Beirat darauf, die Sportförderung auf hohem Niveau fortzuführen.

Zum abendlichen Galadinner waren 320 Gäste und Partner der Stiftung gekommen.

Viele Gäste nutzten nach dem Dinner die Möglichkeit zum Tanz bis in die Morgenstunden hinein.
Großes Vergnügen bereitete den Teilnehmern der Basketballzielwurf-Wettbewerb, bei dem Sieger und Plazierte anspruchsvolle Preise gewinnen konnten.

Die in gemeinsamer Initiative mit dem Olympiastützpunkt Magdeburg/Halle gestartete Fördermaßnahme zur Verbesserung der Mobilität für Nachwuchssportler des "Team 2004 - Region Halle" bewährte sich im dritten Jahr.
Finanziert durch die Werbepartnerschaft mit Saale-Unstrut-Mobile GmbH, EVH Energieversorgung Halle GmbH und Stadt- und Saalkreissparkasse Halle nutzen die Athletinnen und Athleten ihre Peugeot 206 intensiv, besonders in der Verbindung Ausbildungsstandort - Trainingsstandort.


9. Haushaltsplan 2004

Der Haushaltsplan spiegelt die Schwerpunktaufgaben zur Weiterentwicklung der Stiftungstätigkeit 2004 wider.
Dem weiter anwachsenden Förderbedarf der Sportlerinnen und Sportler, der Vereine und Veranstalter wird durch die Fortführung der Förderungen auf dem hohen Niveau der Vorjahre Rechnung getragen.
Die dafür erforderlichen Mittel werden vornehmlich durch Akquisition weiterer Unternehmen zur Mitarbeit im Stiftungsbeirat erwirtschaftet.

Während die Aktivitäten zum Ausbau des Bekanntheitsgrades der Stiftung Sport Region Halle ständiges Thema sind, wird es ohne Zweifel vordringliche Aufgabe werden, die Bewerbung der Stadt Leipzig um die Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Spiele 2012 mit gebündelten Kräften zu unterstützen.

Die Stiftung Sport Region Halle sieht ihre besondere Aufgabenstellung dabei in der noch akzentuierteren Unterstützung der Nachwuchstalente. Die zweckgebundenen Zuwendungen einiger Mitgliedsunternehmen werden zur Förderung des Junior Teams Region Halle eingesetzt.

Die beschriebenen Arbeitsschwerpunkte für das Geschäftsjahr fanden ihren Niederschlag in der Budgetplanung 2004. Neben den Förderausgaben und Aufwendungen für Projekte sind ebenso Mittel für Öffentlichkeitsarbeit wie für unvorhergesehene Ausgaben eingestellt.


Plan 2004

Einnahmen Euro Euro Vorjahr (Plan)
Einnahmen aus Kleinspenden und Bußgeldern 15.000,00 10.000,00

Erträge aus Nutzungsrechten (z.B. Produkt "Förderer", Sportkalender, Galaessen, Internetwerbung)

10.000,00 10.000,00
Zinseinnahmen 50.000,00 45.000,00
Zustiftungen / größere Spenden 70.000,00 70.000,00
Spenden zweckgebunden 25.000,00 25.000,00
Projektrücklage 30.000,00 -
Überschuss aus Vorjahr 5.537,06 4.891,44
205.537,06 164.891,44
Ausgaben Euro Euro Vorjahr (Plan)
Förderung 160.000,00 130.000,00
davon:
Athleten 50.000,00 50.000,00
Athleten - Olymp. NW (Projekt-Rücklage) 30.000,00 -
Vereine
  allgemein 15.000,00 50.000,00
  zweckgebunden 25.000,00 -
Veranstaltungen 25.000,00 15.000,00
Projekte
  Team 2004 - Region Halle 12.000,00 12.000,00
  NW-Sportler 3.000,00 3.000,00
Kosten der lfd. Verwaltung 8.037,06 7.391,44
Öffentlichkeitsarbeit 5.000,00 5.000,00
unvorhergesehene Ausgaben 2.500,00 2.500,00
Erhöhung des Stiftungskapitals 30.000,00 20.000,00
205.537,06 164.891,44
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